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TVD gewinnt auch das Niederbergische Masters
Packende Duelle lieferten sich die Fußballer in der Fliethe.
Wülfrath. Der TVD Velbert ist in der Halle einfach nicht zu stoppen. Nachdem er sich vor zwei Wochen bereits den Titel desStadtmeisters gesichert hatte, schlug er auch beim Niederbergischen Hallenmasters in Wülfrath zu. Sogar Gastgeber und klassenhöchste Mannschaft 1. FC Wülfrath konnte den Siegeszug der Velberter nicht stoppen. Im Halbfinale verlor der FCW 2:3, nachdem er bereits 2:1 geführt hatte.
Überschattet wurde die Partie durch die Verletzung von Wülfraths Hakan Yalcinkaya, der in einem Zweikampf am Knie getroffen und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Von dort konnte er aber kurz nach Turnierende bereits Entwarnung geben. „Es ist wohl nicht so dramatisch. Die Bänder scheinen stabil zu sein“, sagte Trainer Frank Kurth, bei dem sich Yalcinkaya gemeldet hatte.
Türkspor Neviges überrascht mit dem Finaleinzug.
Sportlich lief es für den FCW danach nicht mehr rund. Nachdem die Mannschaft im Halbfinale ausschied, verlor sie das Neunmeterschießen gegen Trabzonspor Wuppertal/Heiligenhaus. Sie waren im Halbfinale gegen die Überraschungsmannschaft von Türkspor Neviges rausgeflogen.
Im Finale lieferten sich TVD und Türkspor ein packendes Duell, das der TVD knapp mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Fast schon traditionell wurde das Finale vor kleiner Kulisse, rund 200 Zuschauer, ausgetragen, da die bereits ausgeschiedenen Mannschaften und ihre Anhänger die Halle bereits verlassen hatten.
„An beiden Tagen waren rund 600 Zuschauer da“, sagte Wülfraths Vorsitzender Michael Massenberg und betonte, dass ohne die 25 ehrenamtlichen Helfer das Turnier so nicht hätte über die Bühne gehen können. Der FCW hatte seine angeschlagenen Spieler in der Halle geschont.
Der sowieso schon dezimierte Kader sollte nicht weiter verkleinert werden. Mit dabei war aber der erste Neuzugang der Winterpause. Adrian Jeglorz ist von der SSVg Velbert nach Wülfrath gewechselt. „Er kommt aus Wülfrath und wollte unbedingt hier spielen“, sagte Kurth über den 22-jährigen Neuzugang, der in der Defensive auf allen Positionen einsetzbar ist.
War Türkspor Neviges die positive Überraschung des Turniers, sorgte der SV Union Velbert für die negative. Nachdem er die ersten beiden Vorrundenspiele deutlich gewonnen hatte, verlor er die letzten beiden knapp und schied mit einem Punkt zu wenig und einem Torverhältnis von 15:3 aus. Die Sportfreunde Siepen konnten sich für die Zwischenrunde qualifizieren, mussten dort aber anderen Mannschaften den Vortritt lassen.
Quelle: Westdeutsche Zeitung